Archiv der Kategorie: First Responder

Spende vom Bürgermeister

Kirchberg – „Es kann jeden treffen und die Menschen sind froh, dass ihr da seid“, sagte Dieter Neumaier (links) zu First-Responder-Leiter Martin Grandinger und überreichte ihm 500 Euro, die für die achtköpfige freiwillige Einsatzgruppe aus Kirchberg Verwendung finden werden. Die Wertschätzung in der Öffentlichkeit für die ehrenamtliche Erste-Hilfe-Versorgung weit über die Gemeindegrenzen hinaus, ist seit der Gründung im Juli ausgesprochen hoch und zeigt sich auch in der Spendenbereitschaft. Auf freiwilliger Basis hatten Gemeinde und Feuerwehr die First Responder ins Leben gerufen, und ohne öffentliche Gelder werden diese weiterhin arbeiten. Dabei sind noch Ausbildungskosten zu begleichen und für den laufenden Unterhalt fallen weitere Beträge an. Hierzu sieht Kirchbergs Bürgermeister Dieter Neumaier die 500 Euro, die er anstatt Geschenken zu seinem 50. Geburtstag erhalten hatte, bestens verwendet: „Es ist aller Ehren wert, zu was die acht Männer ständig bereit sind. Ich habe größten Respekt davor, welcher physischen und psychischen Belastung sie sich dabei aussetzen“. Im Schnitt rücken zwei Mann zweimal die Woche aus, es können sich aber auch an einem Wochenende vier Einsätze häufen, berichtete Feuerwehrkommandant Martin Grandinger. Er selbst war treibende Kraft bei der Errichtung, zusammen mit Dieter Neumaier hatte er die Idee länger „mit sich herumgetragen“. Schließlich sei die Notfallversorgung im nördlichen Holzland mit der Verlegung der Rettungswache von Steinkirchen nach Taufkirchen vor fünf Jahren „nicht besser geworden“.

Spende der Frauengemeinschaft Schröding

Kirchberg „Das Geld bleibt da bei uns, das ist auch all denen wichtig, die unsere selbstgemachten Osterkerzen, Palm- und Kräuterbuschen gekauft haben“, sagte Monika Brunner, Vorsitzende der Frauengemeinschaft Schröding zur Spende von insgesamt 800 Euro. Mit ihrem Vorstandsteam hat sie beschlossen, dass der Erlös aus dem Verkauf der Kerzen und Buschen an die First Responder Kirchberg und die „Holzlandwichtel“, dem Schrödinger Naturkindergarten geht. „Ich war ganz überrascht, als ich von der Spende gehört habe. Aber wir können das Geld gut gebrauchen und es kommt den Bürgern in einem Umkreis von zehn Kilometern zu Gute“, meinte Kirchbergs Feuerwehrkommandant und First-Responder-Leiter Martin Grandinger zu den 500 Euro, die er in Empfang nehmen durfte. Einsatzkleidung, Verbandsmaterial, Infusionen oder Sauerstoff, all dies brauchen die Ersthelfer häufig, wenn sie gerufen werden. Da die erst seit wenigen Monaten bestehende Gruppe allerdings eine freiwillige Leistung der Gemeinde Kirchberg ist, entstehen laufend Kosten, die auch über Spenden wie diese gedeckt werden. Wie wichtig aber die Einrichtung für die Versorgung mit Erster Hilfe im weiteren Umkreis um das Feuerwehrhaus in Arndorf ist, zeigt die Zahl der Einsätze. Um die zwei sind es wöchentlich, oft ruft man die speziell ausgebildeten Feuerwehrmänner auch in die niederbayerischen Nachbargemeinden. Der zweite Teil der Spende, 300 Euro, überreichte die Frauengemeinschaft Elisabeth Schrögmeier vom Naturkindergarten. In dem Waldstück der Holzlandwichtel, nahe der Grundschule, steht unter anderem auch eine Werkbank zum Basteln und Experimentieren. Dafür werden neue Werkzeuge und Spielmaterialien benötigt, erzählte sie. In beiden Fällen ist das Geld also bestens verwendet und blieb wunschgemäß in der näheren Umgebung.

Die Erziehung in der Natur und ehrenamtliche Erste Hilfe förderte die Frauengemeinschaft Schröding mit ihrer Spende (v.l.): Brigitte Ehrl, Anneliese Höllinger (beide FG Schröding), Martin Grandinger (First Responder Kirchberg), Monika Brunner (FG Schöding), Christine Strohmaier, Josef Rutzmoser, Elisabeth Schrögmeier, Gabi Götz, Georg Hiebl (alle „Holzlandwichtel“).

Spende vom Gemeinderat

Kirchberg – Seit Juli sind die First Responder der Feuerwehr Kirchberg im Einsatz. Der Bedarf an den zu Ersthelfern ausgebildeten Freiwilligen war schon vor der Einführung offensichtlich, mit etwa 1,5 Einsätzen pro Woche bewährt sich seither das Konzept. Zwei bis drei Mann können dabei in dem Zehn-Kilometer-Radius um Kirchberg, der auch nach Vilsheim und Buch am Erlbach in Niederbayern reicht, oftmals vor dem gleichzeitig verständigten Rettungswagen eintreffen, erzählt Kommandant Martin Grandinger: „In etwa fünf Minuten sind wir vor Ort, bis der RTW eintrifft, kann es wesentlich länger dauern“. Das freiwillige und zu einem Großteil von der Gemeinde finanzierte Angebot wissen die Bürger zu schätzen, weiß Gemeinderätin Irmi Oberndorfer. Stellvertretend für den gesamten Gemeinderat, der auf sein Sitzungsgeld verzichtet hatte, übergab sie einen 300 Euro Scheck an Martin Grandinger. Verwendet wird das Geld für den laufenden Unterhalt der achtköpfigen First Responder Truppe. In deren Ausbildung wurden auch aus der Kasse des Feuerwehrvereins und zusätzlicher Spenden von Betrieben und Privatpersonen zunächst 8.000 Euro in die Ausbildung und Grundausstattung gesteckt.